MORSUVIN®


Streichfähiger Winterwildverbißschutz

für den Forst und Obstbau
empfohlen für Bereiche mit hohem Äsungsdruck
durch Reh- und Rotwild, Muffel- und Damwild, Elch, Hase und Kaninchen.
gebrauchsfertig, für Laub- und Nadelholz


Wirkstoffe: Wildschadensverhütungsmittel
NB 663

Farbe: hellbraun

Die Zulassung des Mittels wird/wurde zum 14.10.2017 vom BVL widerrufen.
Die Ausverkaufsfrist gemäß §28 Abs. 4 PflSchG ist der 14.4.2018.       
Die Aufbrauchfrist ist gemäß §12 Abs. 5 PflSchG i.V. m. Art.4 der      
Durchführungsverordnung (EU) 2017/1125 der 14.10.2018.


Anwendungsgebiete:
ForstwirtschaftObstbau
AnzahlArt.-Nr.Preis einz.MEGebindePreis ges.
Morsuvin 10 kg Gebinde
05.0119,55 €pro kg10,00 kg95,50 €
 
Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer (in Deutschland z.Z. 19%)

Anwendungsbereiche:

Winterwildverbiss gegen Wild an Laub- und Nadelholz:
- im Forst (Freiland)
- im Obstbau (Freiland)

Eigenschaften und Wirkungsweise:

MORSUVIN® ist ein gebrauchsfertiges mechanisches Verbißschutzmittel mit unterstützender Wirkung auf Basis von Geruchs- und Geschmacksstoffen.
MORSUVIN® schützt umfassend alle Baumarten gegen Verbiss durch Reh- und Rotwild, Muffel- und Damwild, Elch, Hase, Kaninchen.
MORSUVIN® enthält Mineralstoffe, die nach dem Antrocknen eine grobkörnige, offenporige Schutzschicht bilden.
Darüber hinaus verbreitet MORSUVIN® einen
charakteristischen, wildabweisenden Geruch.

MORSUVIN® entwickelt seine Schutzwirkung über drei Komponenten:
- mechanischer Schutz, über den Äser wirkend,
- geschmacksabweisender Schutz, über die Geschmacksnerven wirkend.
- geruchsabweisender Schutz, über die Geruchsrezeptoren wirkend.
MORSUVIN® wirkt daher über einen Zeitraum von 6 - 7 Monaten.

Anwendungszeitraum:

Oktober bis Februar, bei frostfreiem Wetter.

Anwendung/ Verbrauch:

Morsuvin ist gebrauchsfertig, es ist lediglich vor der Anwendung und nach längeren Arbeitspausen einmal gründlich aufzurühren.
Streichen:
Bei Terminaltriebbehandlung 3 kg für 1000 Pflanzen. (Um ein Unterbeißen zu vermeiden, sind mindestens 10 cm des Terminaltriebes zu behandeln.)
Bei Ganzpflanzenbehandlung bis 10 kg für 1000 Pflanzen.
Bisher keine Wildgewöhnung auch nach jahrelanger Anwendung und hohem Verbissdruck.
Ideal für die Ausbringung ist die Doppelbürste (Artikel-Nr. 10.196)

Besondere Hinweise:

Ein gestörtes Gleichgewicht zwischen Wild und Wald, wie es beispielsweise bei sehr hohem Wilddruck mit gleichzeitig auftretendem Mangel an qualitativ und quantitativ ausreichender Äsung auftritt, kann auch bei MORSUVIN.
, wie bei allen anderen Repellentien, zur Wirkungsminderung führen.

Da die Anwendung des Mittels außerhalb unseres Einflusses liegt, haften wir nur für die gleichbleibende Qualität von MORSUVIN.
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