Mykorrhiza



Mykorrhiza – pflanzliche Lebensgrundlage

Fast alle Pflanzen gehen eine natürliche Symbiose mit bestimmten Pilzen (Mycel) ein. Das Mycel umspannt die Feinwurzeln der Pflanzen und regelt lebensnotwendige Nährstoff- und Wasseraufnahme sowie Speicherprozesse.
Diese Symbiose bezeichnet man als Mykorrhiza.
Fruchtkörper der Mykorrhiza sind u. a. die uns bekannten Wald- und Wiesenpilze. Das Mykorrhizageflecht breitet sich mit Hilfe seiner Hyphen im Boden aus und kann Ausmaße von vielen hundert Quadratmetern annehmen.
Durch die Symbiose kann sich die Wurzeloberfläche der Pflanzen bis zum 7-fachen erhöhen. Zusätzlich ist durch das Hyphennetz das bis zu 10-fache des Bodenvolumens durch die Pflanzen erschließbar.
Ganz gleich, unter welchen Bedingungen die Pflanze wächst, durch die Mykorriza kann sie die vorhandenen Ressourcen optimal nutzen.
Sie wird auf Dauer durch bessere Nährstoffversorgung ihre Photosyntheseleistung steigern. Das führt zu einer höheren Pflanzenqualität, zu höheren Erträgen. Mykorrhizierte Pflanzen sind widerstandfähiger gegen Wurzelkrankheiten und Schädlinge.
Zunehmende Luftverschmutzung, veränderte Boden- und Grundwasserverhältnisse sowie Überdüngungen führen oft zum Absterben natürlich vorhandener Mykorrhiza mit allen nachteiligen Folgen für die Pflanzen.

Mit den folgenden ROOTS®-Mykorrhizasystemen kann gegengesteuert werden.
Sie bringen dem Anwender folgende Vorteile:
• Verbesserung der Aufnahme von Wasser und Nährstoffen sowie Verhinderung der Aufnahme von Pflanzengiften auf biologische
Weise
• Erhöhung der Resistenz gegen bodenbürtige Krankheiten